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FirstName: Giovanni
LastName: Ruggia
Country: Svizzera
email: XXXXXXXXXX@ticino.com
Liebe damen und Herren ich möchte einige
Gedanken zur Unterstützung der Petition beilegen. Sie Können sie in
der Webseite publizieren wenn Sie wollen. Sie sind auf italienisch, meine
Muttersprache.
Alcuni anni fa mi capitò di partecipare a una riunione a Rapperswil.
Dato che iniziava il mattino presto mi ci recai già la sera prima
e, per occupare il tempo dopo cena, decisi di visitare il castello,
posto su una collina che sovrasta la cittadina e il lago.
Lì scoprii un' esposizione dedicata a Janusz Korscak, medico,
pediatra, pedagogo. A Varsavia egli fonda un' istituzione per orfani,
che riesce a mantenere funzionante perfino nel ghetto, durante l'
occupazione nazista, fino alla deportazione in un campo di sterminio.
Offertagli la salvezza, rifiuta, preferendo condividere la sorte dei
bambini del suo orfanotrofio, sostenendoli e confortandoli anche in
questa estrema circostanza . Sarebbe un vero peccato che il ricordo di
un tale uomo andasse disperso. Spero che le autorità sappiano
evitare questa grave perdita per la cultura europea.
Giovanni Ruggia,
Breganzona, Svizzera
Und es ist - um wieder auf das Polenmuseum in Rapperswil
zurückzukommen - gut, dass Sie falsche Bilder über das Museum als solche
entlarven; Bilder, die von Leuten in die Welt gesetzt werden, die in diesem
noch gar nie zu Besuch waren, von diesem keine Ahnung haben und ganz offensichtlich
weder die Vergangenheit noch die Gegenwart des Museums kennen.
Ich hatte die Gelegenheit, das Museum gerade während der Vorbereitungen
zu einer Ex-Libris-Ausstellung eines polnischen Künstlers zu besuchen,
und war äusserst beeindruckt von der dort herrschenden Atmosphäre. Die
mit dem Museum in Verbindung stehenden Personen, die in ihrer grossen
Mehrheit ehrenamtlich tätig sind, waren eifrig damit beschäftigt, eine
möglichst gute Ausstellung auf die Beine zu stellen und diese darauf auch
feierlich eröffnen zu können.
Ich bin zwar keine Fachperson, doch was ich sah, war Folgendes: eine Sorgsamkeit
um jedes Detail, eine Zusammenarbeit von Polen, Schweizern und sogar von
Deutschen, ja von ganzen Familien, ferner gegenseitiges Verständnis, Freude
über eine gelungene Veranstaltung und über ein dabei aufgeführtes Konzert
junger und vielversprechender Musiker. Ich kann auch nicht behaupten,
die ständige Ausstellung sei uninteressant: Ich habe sie mir mit grossem
Interesse angeschaut und dabei auch andere Besucher beobachten können,
übrigens nicht nur Polen.
Ich war Zeugin davon, wie eine Gruppe junger Deutscher nach dem Besuch
des Museums (offenbar waren sie vom weit in der Gegend sichtbaren Schloss
angezogen worden) beschloss, Polen demnächst besuchen zu wollen, weil
unser Land durch diese Ausstellung ihr Interesse geweckt hatte. Denn das
Polenmuseum in Rapperswil besitzt Magie und eine spezifische Atmosphäre.
Allein schon dessen Lage - in einem mittelalterlichen Schloss am Ufer
eines von schneebedeckten Bergen umgebenen Sees - ist dazu bestimmt, Touristen
anzuziehen. Das Schloss atmet seit fast 140 Jahren den Geist des Polentums.
In diesem haben verdiente Polen gearbeitet, die dadurch ihren Beitrag
zur Rettung des nationalen Erbes geleistet haben. Das Schicksal des Museum
spiegelt dasjenige unseres Landes wider. Nach schwierigen Zeiten erlebt
es derzeit eine Wiedergeburt und hält weiter durch, nicht etwa durch ein
Hineinpumpen von viel Geld, sondern dank dem Engagement und der materiell
interesselosen Arbeit vieler Menschen und dank der Grosszügigkeit von
Privatpersonen. Das Polenmuseum ist schliesslich auch ein Ort für Konzerte,
wissenschaftliche Begegnungen und für Konferenzen. Auf dem kleinen Friedhof
neben dem Schloss kann man polnische Familiennamen finden, darunter diejenigen
etlicher Menschen, die mit dem Museum in Verbindung gestanden hatten.
In der angegliederten Bibliothek befindet sich eine wachsende Anzahl von
Sammlungen, einige von ihnen sind besonders wertvoll, und neulich kam
diejenige von Jerzy Stempowski hinzu. Für die dort lebenden Polen ist
dieser Ort ein Flecken Heimat und für die aus Polen anreisenden Landsleute
eine ihrem Herzen nahe stehende und angenehme Stätte. Als gewöhnlicher
Mensch werde ich nie verstehen, weshalb solche polnische Vertretungen
in einer Zeit, in der wir über ein freies Polen verfügen, sich mit solchen
Widerwärtigkeiten herumschlagen müssen. Ich bin der Ansicht, dass die
Mitarbeiter des Museums Hilfe benötigen und auf Kritik von solchen Menschen
verzichten können, die ganz offensichtlich die Spezifik dieses Ortes nicht
kennen.
Jadwiga Miluska-Stasiak
Polen
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I received a news about Mr. Hug\'s
attempt to evict Polish Museum from the castle in Rappersville with
disbelief and regret . Comparison to French or English having to leave
colonies brings forth sad testimony of Mr. Hug\'s confusion. Polish
people everywhere support and deeply appreciate friendsip extended
to them by majority of Swiss citizens. We need to continue this tradition,
not to break it. Polish culture and traditions have a lot to offer,
and our hospitable Swiss friends should be able to continue to benefit
from it.
Sincerely,
Marek Romanowski, USA
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Independent Historical Research, USA - 2008 | admin@rapperswil-castle.com
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