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15000
Petent war Her Jaroslaw Fronczek
von Polen. Herzlichen Glückwunsch!
Herzlichen
Glückwunsch an Sie alle!
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14000
Petent war Her Wojciech Dygut
von Canada. Herzlichen Glückwunsch!
Herzlichen
Glückwunsch an Sie alle!
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12000
Petent war Frau Nancy Ballhorn
von USA. Herzlichen Glückwunsch!
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Der Skandal
einer drohenden Ausquartierung des Polenmuseums
aus dem Schloss Rapperswil
Am 24. Juni 2008 hat von 19.30 Uhr bis 22.30
Uhr auf Schloss Rapperswil in ei-nem von Graf Wladyslaw Plater
1895 erbauten Saal ein Treffen stattgefunden. Dieses hat über
300 Personen, loyale Schweizer und Polen versammelt. Das Publikum
repräsentierte mehrere Generationen, die aktiv an der
Diskussion über das skandalöse Begehren, das Polenmuseum
aus dem Schloss auszuquartie-ren, teilnahmen. Das Treffen
war von Bürgermeister der Stadt Rapperswil einbe-rufen
worden. Zweck der Versammlung war es, die Zukunft des Polenmuseums
und des Schlosses zu erörtern.
Seltsamerweise sassen die Repräsentanten
der "Dreiergruppe" - auf lokaler
Ebene bekannt als Gruppe "Pro Schloss" - auf dem
Podium, wo sie auch das Wort ergriffen. Diese Gruppe hat keinerlei
rechtlichen Status, sie ist in der Per-son von Bruno Hug verankert.
Neben Bruno Hug sass Jakob Schäpper , ein Ver-treter
der lokalen FDP http://www.fdprj.ch/de/Partei_10130.html und der oben erwähnten Gruppe. Gross
war die Überra-schung, als man feststellen musste, dass
der offizielle Vertreter der Stadt, der ja das Treffen einberufen
hatte, nämlich der Bürgermeister, auf dem Podium
fehlte.
Anwesend waren neben anderen folgende Personen:
Peter Röllin als Vertreter der Abteilung
für Kulturangelegenheiten der Stadt, so-wie Philipp Bachofner,
der Veranstalter der berühmten Schlosskonzerte, der die
aussergewöhnlich guten akustischen Qualitäten des
von Graf Wladyslaw Plater erbauten Saales pries. Professor
German Ritz vom Slavischen Seminar der Uni-versität Zürich
vertrat das Polenmuseum. Anwesend waren mit den Herren Jaroslaw
Bajaczyk und dem Konsul Mieczyslaw Sokolowski auch zwei Vertreter
der polnischen Botschaft in Bern
Der Hauptvertreter der "Dreiergruppe" und auch wichtigster
Opponent des Po-lenmuseums auf dem Schloss ist Bruno Hug,
ein lokaler Geschäftsmann. Manche der späteren Sprecher
bezogen sich liebevoll auf "unserem Bruno". Dieser
stellte in einem halbstündigen Statement den Standpunkt
der "Dreiergruppe" vor und verliess darauf den Saal.
Er war so beschäftigt mit seinem Sportbusiness (vgl.
dazu http://www.lakers.ch/d/home.asp), dass er keine Zeit
hatte, Plan zur erläutern, der darauf hinausläuft,
anstelle des Polenmuseums ein loka-les Museum und neben einem
exklusiven Restaurant einen Ballsaal einzurichten, damit das
Schloss profitabler werde.
Aus dem Statement Hugs kann herausgelesen
werden, dass die "Dreiergruppe" nicht darauf verzichtet
hat, den skandalösen Vorschlag einer Vertreibung des
Po-lenmuseum aus dem Schloss zurückzuziehen. Die Zukunft
des Museums und des Schlosses ist nach wie vor unsicher. Herr
Bruno Hug sprach im Namen der-jenigen, die mit dem Museum
- welches die Stimme der Gemeinden rund um Rapperswil sein
soll - einen Vertrag abgeschlossen haben,
Viele Teilnehmer fragten sich, wie es möglich
sei, dass "unser Bruno" das Recht habe, über
Dinge zu sprechen, die im Kompetenzbereich von Städten
und Ge-meinden liegen. (http://www.dinersclubarena.ch/pdf_downloads/arena.pdf ).
Für viele war es schwierig, die Situation so zu verstehen,
wie sie von Bruno Hug dar-gestellt wurde. Obwohl niemand den
Moderator der "Dreiergruppe" verstand, war es offensichtlich,
dass letztere nicht die Absicht hatte, anderen die Darlegung
ih-rer Ideen zu gestatten.
Bruno Hug machte seine Haltung deutlich, dass
die Stadt die Vereinbarung mit den Polen, das Polenmuseum
weiter betreiben zu dürfen, auflösen soll.
Er sagte auch, dass eine Verwirklichung der
neuen Ideen auch einen Umbau des Schlosses erfordere, was
zusätzliche Kosten nach sich ziehen werde. Deshalb werde
es nötig sein, "ein paar Stiftungen" mit den
lokalen Gemeinden und Städ-ten einzurichten, Herr Hug
und auch andere Personen würden Teilhaber werden. Im
Verlauf des Treffens unterliess man es allerdings, den Teilnehmern
auch nur einen Hinweis darüber zu geben, wie Profite
dann verteilt werden sollen.
Viele Teilnehmer des Treffens glaubten, dass
Bruno Hut in erster Linie und vor allem Geschäftsmann
und Herausgeber einer Lokalzeitung (http://www.moneyhouse.ch/p/Hug/Bruno//Bollingen+(Rapperswil-Jona)/index.htm )
sei, für den das Museum nur eine profitable Geschäftsmöglichkeit
darstelle, durch das er am En-de gar noch berühmt werde.
Niemand glaubt, das Schloss wäre ein geeigneter Ort für
die Einrichtung eines neuen Regionalmuseums.
Dr. Peter Röllin, ein Historiker aus
Rapperswil, vertrat die Ansicht, das Polenmu-seum habe ein
grosses touristisches und wirtschaftliches Potential, das
in Zu-kunft allen zugute kommen werde. Die Gurppe "Pro
Schloss" sei nicht besonders gut informiert über
die Geschichte und deren Bedeutung. Er fügte hinzu, das
Schloss sei kein Spielfeld, wo man Spieler auswechseln könne,
wie man ge-rade wolle. Diese Bemerkung erntete tosenden Applaus.
Professor Ritz äusserte sich zu Fragen
der Finanzierung und der Planung. Er si-cherte seine Hilfe
zu und kündigte an, bei der Entwicklung eines Konzeptes
zur Modernisierung des Museums mitzuwirken.
Am Ende des Treffens ersuchte die Lokalverwaltung Rapperswils
Freiwillige, sich in einer Liste von Komitees einzutragen,
in denen man ein Projekt zur besseren Nutzung des Schlosses
ausarbeiten wolle. Die Liste verschwand schnell.
Leute aus dem Publikum fragten, wie viele
Menschen zur "Dreiergruppe" gehörten und mit
deren Ansichten einig gingen, doch darauf gab es keine Antwort.
In seiner Schlussrede pries der Stadtpräsident
von Rapperswil-Jona, Benedikt Würth, Herrn Hug und dessen
Ideen, das Polenmuseum aus dem Schloss zu entfernen. Einer
der Anwesenden fragte aus dem Publikum heraus den Stadtpräsidenten
der Stadt Rapperswil, oder auch er die "Dreiergruppe"
vertrete.
In seiner Rede erwähnte der Stadtpräsident mit keinem
Wort die Geschichte des Polenmuseums und ging auch nicht auf
den über 138-jährigen Einfluss ein, den das Museum
auf die lokale Bevölkerung und die Geschäfte der
Stadt Rapperswil ausgeübt hat.
Wer genau zieht eigentlich die Fäden
beim Plan, das Polenmuseum aus Schloss Rapperswil zu entfernen?
Wer ist verantwortlich für die Angriffe
auf das Symbol der nationalen Gruppe der Polen, wer hat ein
Interesse daran, Konflikte unter den Menschen zu schaffen?
Dieser Skandal muss die Aufmerksamkeit der
Schweizerischen Bundesbehörden auf sich ziehen, damit
diese das Polenmuseum auf Schloss Rapperswil bewahren. Eine
Unterschriftensammlung aus 66 Ländern der Welt ist auf
der Website http://www.rapperswil-castle.com
Bruno Hug wiederholt in seiner an alle Bewohner
Rapperswil verteilten Zeitung Slogans von der angeblich "aggressiven
polnischen Nation" (Nachzulesen unter
http://www.suedostschweiz.ch/medien/archiv/pdf/blaettern_gross_frameset.cfm?seite=01_onon_01_2008-06-26
(19 lokalspiegel)
Wie können die Bundesbehörden und
diejenigen auf lokaler Ebene in der modernen Schweiz solche
Angriffe auf eine nationale Minderheits- Gruppe dulden?
Das Resultat des abgehaltenen Treffens zeugt
von der starken Unterstützung, die das Museum auf dem
Schloss seit 138 Jahren geniesst. Die ganze Diskussi-on ist
ein Beweis dafür, wie wichtig diese Institution für
die Stadt und auch für die ganze Schweiz gewesen war
und immer noch ist. Diese wird ihren Beitrag leisten zur Bewahrung
polnischer Tradition und Kultur in der Schweiz wie auch in
Euro-pa, darüber hinaus wird sie noch für die Stadt
Rapperswil und deren Tourismus eine Besonderheit darstellen.
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