Sind Werke von Kali seksistisch?
Was ist mit ihnen passiert?
Hanna Gordzialowska-Weynerowska heisst mit Künstlername Kali. Ihr Leben und künstlerisches Schaffen sind sehr interessant.
Im Jahre 1939, als Hitlerdeutschland Polen überfallen hatte, studierte sie an der Kunstakademie in Warschau. Sie unterbrach das Studium und wurde Mitglied der Untergrundarmee AK. Sie übernahm den Deckname „Kali“, besuchte eine Militärschule und absolvierte diese als Leutnant. Alles geschah in grösster Geheimhaltung.
Während des Warschauer Aufstandes wurde sie verwundet. Für den Kampfmut und Mitwirken in einer AK-Gruppe bekam sie eine Medaille „das Aufstandkreuz“.
Nach der Niederlage des Warschauer Aufstandes wurde sie durch die Deutschen inhaftiert und ins Konzentrationslager nach Deutschland transportiert. Dort wurden die Lagerinsassen durch die russische Armee befreit. Es gelang ihr die Flucht nach Westdeutschland und im Herbst 1945 weiter nach Belgien. In Brüssel studierte sie an der Königlichen Kunstakademie.
Im Jahre 1950 übersiedelte sie nach Kanada und feierte dort ihre Erfolge. Ihre Gemälde wurden prämiert und bekamen viel Lob. Kali’s Werke repräsentierten Kanada an der Zeitgenössischen Kunstausstellung in San Paulo in Brasilien und Caracas in Venezuela.
1953 folgte der Umzug nach Kalifornien und mit ihrem Mann blieb sie in San Francisco. Ihre Werke wurden von den Kritikern wohlwollend begutachtet. Kali’s Gemälde erreichten sehr hohen Preis. Sie sammelte jedoch ihre Werke und diese blieben in ihrer Villa in San Francisco.
Die Kritiker äusserten sich über ihren Malstil, dass er mit besonderem Sanfmut und Weichheit geprägt war. Den besonderen Erfolg verdankte sie der in den Werken ausgedrückten Humanität. Das Thema „Krieg“ war nie in ihrem Schaffen anwesend.
Im April 1988 starb ihr Mann Henryk. Seit dieser Zeit stagnierte ihr künstlerisches Schaffen.
Hanna Gordzialowska Weynerowska, genannt Kali, begegnete in dieser Zeit den Direktor des Polenmuseums in Rapperswil Janusz S. Morkowski, der damals bei seinem Sohn in Amerika zu Besuch weilte. Kali versprach ihm, in ihrem Testament dem Polenmuseum zig Werke als Nachlass zu schenken.
Am 20 Juni 1988 starb Kali an den Folgen einer Pistolenkugel. Das Erbeverfahren wurde von ihrem Neffe Mark Woytowicz-Wyatt aus Santa Rosa in Kalifornien betreut. Er schickte an den Museumsdirektor Janusz S. Morkowski nach Rapperswil eine Liste mit 79 Werken von Hanna Kali Weynerowska. Mit Janusz S. Morkowski ist er im ständigen Kontakt.
Die Originalliste aus dieser Zeit sehen Sie unten im PDF-Format. Bitte klicken Sie im unteren Bild, um die Originalliste zu sehen.

In Rapperswil gab J.S. Morkowski den Handwerkern Auftrag, mehrere Truhen anzufertigen. Diese wurden nach Kalifornien geschickt, um die wertvollen Gemälde dorthin zu verpacken und sie nach Rapperswil zu transportieren. Jedoch sind diese Werke von Kali nie nach Rapperswil in die Ausstellungsräume des Polenmuseums angekommen. Dafür wurden alle diese Werke im Internet auf dem Portal www.kaligallery.com präsentiert. Aus diesem Internetportal sehen Sie die Fotos von Kali’s Gemälden. Zur Zeit ist dieser Portal aus dem Internet verschwunden.
Die Seite „Wer ist wer im Internet?“ gibt folgenden Auskunft: der Besitzer war und ist Mark Wyatt. http://www.who.is/whois/kaligallery.com Auf dem Internetportal www.cafepress.com/kaligallery betreibt man Verkauf von T-Shirt mit dem Aufdruck verschiedener Gemälde von Kali. Nach dem gültigen Gesetz ist das Polenmuseum Eigentümer von den Gemälden und somit wird das Urheberrecht verletzt.
Auf dem anderen Portal http://www.najmici.net/malarstwo_kali.htm gibt es Tekst in englischer Sprache über das künstlerisches Schaffen von Kali und ihre Werke, die als Nachlass (Schenkung) für das Polenmuseum unter der damaligen Leitung von J. S. Morkowski bestimmt waren. Über diese „Entdeckung“ haben wir Piotr Mojski, den Vorsitzenden der Polnischen Kulturfundation „Libertas“ mit dem Sitz im Museumschloss in Rapperswil benachrichtigt.(klicken Sie hier, um Archiv-Seite zu laden.)
Der Vorsitzende, Herr Mojski ist zuständig für die Sicherung jeglicher Schenkungen für das Polenmuseum. Unser Brief blieb bis heute ohne Antwort. Dafür hat Herr Mojski den Mitarbeitern vom Museum verboten, jegliche Informationen über das Schicksal der Kali-Schenkung zu geben.
Es ist möglich, dass er Gerede über seksuelle Akzente in den Werken von Hanna Gordzialowska für wahr hält und so seine Mitarbeiter vor der Vorwurf der Pornografie schützen möchte. Wir sind jedoch anderer Meinung, nachdem wir die Werke von Kali gesehen haben.
Sie sind Ausdruck ihrer Humanität, grosser Kunst reich an Kontrast, Farbe, Material. Ihre Hand hat Schattierungen perfekt beherscht und so zum grossen Merkmal gemacht. Ihre Werke enthalten keine seksistischen Verdachtsmomente. Sehr wahrscheinlich ist die ganze Angelegenheit den Herren Piotr Mojski und seinem Nachbar Janusz S.Morkowski peinlich.
Zum Abklären der Frage „Was ist passiert mit den Werken von Kali ?“ ist nötig, eine Untersuchungskomission unter der Leitung von Max Berttie oder der jetztigen Direktorin Anna Buchmann zu berufen. Die Untätigkeit der Fundation „Libertas“ kann man nicht akzeptieren.
Wir bitten Sie höflich, die Werke von Kali, als Fotos entnommen aus dem Portal www.kaligallery.com , anzuschauen und selber zu beurteilen. Der obengenannte Portal ist bis zum 19 August 2010 bezahlt, jetzt aber geschlossen. Wenn Sie über irgendwelche Informationen über verschwundene Werke von Kali verfügen, bitten wir Sie höflich um Kontaktaufnahme mit dem Polenmuseum in Rapperswil und der Museumdirektorin unter
(www.museum-polskie.org)a.buchmann@museum-polskie.orgoder admin@rapperswil-castle.com .
Sie können sich auch an Piotr Mojski, Vorsitzender polnischen Kulturstiftung
Libertas" Schloss Rapperswil“ p.mojski@muzeum-polskie.org
Bei der Anzeige der Folien finden Sie eine kurze Verzögerung auftreten. Dies ist aufgrund der hohen Auflösung. Bitte haben Sie Geduld.
Art of Hanna Weynerowska Kali.
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Hanna Weynerowska Kali.
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